Bonifikation und Skonto: Erlösberichtigungen des Umsatzes

Auf den Bruttoumsatz (bzw. Umsatz Brutto) kann man aus verschiedenen Gründen Erlöschmälerungen vergeben. Neben den Erlöskorrekturen / Gutschriften und den sofort wirksamen Erlösminderungen / Rabatten gibt es noch die nachträglich wirksamen Erlösberichtigungen, die Bonifikationen und Skonti.

Skonto

Skonto ist ein Zahlungsnachlass wenn der Rechnungsbetrag innerhalb einer bestimmten Frist gezahlt wird. Die Bemessungsgrundlage kann sowohl der Rechnungsbetrag als auch Teile des Rechnungsbetrages sein (z.B. auf eine Rechnungsposition). Die Einflußfaktoren für das Skonto sind:
  • Skontofrist
  • Bemessungsgrundlage des Skonto: Rechnungsposition, Rechnungsbetrag
  • Skontosatz: Höhe des Skonto, entweder als
    • Absolutbetrag oder
    • Prozentsatz

Bonifikation / Boni

Während der Begriff Skonto eindeutig definiert ist gibt es für die Bonifikation unterschiedliche Bedeutungen. Eine Bonifikation kann folgendes bedeuten
  • eine Provisionszahlung an einen Partner sein oder
  • eine Vergütung an den Kunden die nachträglich den Umsatz korrigiert.
Während eine Provisionszahlung keine Erlösschmälerung ist, ist die nachträgliche erlöskorrigierende Vergütung eine Erlösschmälerung. Die Einflußfaktoren für die Bonifikationen sind:
  • Bemessungszeitraum (z.B. Jahr für Jahresbonus)
  • Bemessungsgrundlage des Bonus: Rechnungsposition, Rechnungsbetrag
  • Bonussatz: Höhe des Bonus, entweder als
    • Absolutbetrag oder
    • Prozentsatz


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