BI Enabler Umsatz

Der Business Intelligence Enabler: Umsatzreporting

Definition Umsatz

Umsatz ist die Summe alle Erlöse eines Unternehmens. Man unterscheidet zwischen dem Bruttoerlös und dem Nettoerlös. Zum Bruttoerlös gehört der vereinnahmte Geldwert (aus dem Verkauf von Produkten, aber auch aus Vermietung, Leasing, usw.) zusätzlich aller Forderungen (verkaufte aber noch nicht bezahlte Leistungen). Der Nettoerlös wird aus dem Bruttoerlös abzüglich der Erlösminderungen berechnet. Erlösminderungen sind z.B. Rabatte oder Gutschriften die auf die Bruttoerlöse vergeben werden. Der Nettoumsatz ist der Nettoerlös abzüglich der Umsatzsteuer.

Für die Unternehmenssteuerung unterscheidet man den Umsatz aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit und außergewöhnlicher Geschäftstätigkeit (Verkauf von Vermögensgegenständen, Erlöse aus Finanzgeschäften). Die Umsätze der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und außergewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind widerum Basis für weitere Kennzahlen wie z.B. das EBITA

Begrifflichkeit Reporting

Im Kontext des BI Enablers Umsatzreporting sollte auch das Verständnis Reporting geschärft werden. Unter Reporting wird jegliche Kommunikation von Umsatzkennzahlen verstanden unabhängig von dem Reporting-Medium (.pdf, .doc, .xls, ...). Zu diesem Reporting zählt nicht die Analyse oder die Planung und erst Recht nicht ein Data Mining von Umsatzdaten. Inwieweit die Umsatzdaten trotzdem zusätzlich für solche Verwendungszwecke geeignet sind wird in anderen Bereichen von BI-Wiki zukünftig erklärt.

Dimensionen des Umsatzreporting

Ein jedes Unternehmen muss den Umsatz der eigenen Produkte reporten und auch steuern (forcieren) können. Die einfachste Form des Umsatzreporting ist das Summieren der Einnahmen und gestellten Forderungen, d.h. alle Rechnungsbeträge werden zusammengezählt unabhängig ob die Zahlung erfolgte oder nicht.. Für die Steuerung des Umsatzes wird jedoch mehr als die Zahl der gestellten Rechnungen benötigt. Folgende Dimensionen / Reportingsichten sollte ein Umsatzreporting in der Basisversion beinhalten:
Weiterhin werden bestimmte Zeitdimensionen benötigt. Hierzu zählt das Rechnungsdatum und Zahldatum. Anhand dieser Dimension kann auch erkannt werden, ob im aktuellen Rechnungsstellungsmonat die Rechnung auch bezahlt wurde (Einnahmen) oder nicht (Forderungen).